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Marudai Flechthocker

Die Arbeit auf dem Marudai

Marudai Flechthocker mit 16 Tama

Geflochten wird traditionell auf den Knien sitzend am Boden. Da diese Sitzhaltung für die meisten Europäer unbequem ist stellt man den Marudai zum Arbeiten am besten auf einen niedrigen Tritthocker oder Tisch und arbeitet entsprechend im Sitzen oder Stehen.

Das Flechtmaterial - traditionell reine japanische Seide in einer Länge von 2,7m in Strängen mit bis zu 42 Fäden, wird auf Tama, Holzspulen mit integrierten Gewicht, aufgewickelt. Die Hälfte des Gewichts aller verwendeten Tamas zusammen ergibt das Gegengewicht, welches in ein Säckchen gelegt und in der Mitte am zu arbeitenden Strang befestigt wird. So sind Fadenstränge und geflochtenes Band immer gespannt.

Da der Marudai keinerlei Kennzeichnungen trägt und die Muster aus mehreren Schritten und mit bis zu 72 Tamas bestehen können, braucht es große Konzentration und Fingerfertigkeit, um diese Muster zu flechten. In Japan ist hierfür tradtionsgemäß eine lange Lehrzeit angesetzt und nur wenige Meister sind in der Lage solche aufwändigen Muster anzufertigen.